NATURNAHE LANDWIRTSCHAFT



Ganz nach dem Motto »Jeder kann etwas tun!« prägt sich der Begriff der Naturnahen Landwirtschaft. Unzweifelhaft sind ökologisch wirtschaftende landwirtschaftliche Betriebe per se der Natur nah, aber auch der Ökolandbau hat viel Potential, sich weiter zu verbessern.

Naturnah wirtschaftende Landwirte minimieren durch naturnahe, das heißt sehr umweltfreundliche landwirtschaftliche Maßnahmen den Eingriff in das natürliche Gleichgewicht. Zeitgleich wird das große Potential der natürlichen Prozesse zwischen Pflanzen und Boden positiv für die Landwirtschaft genutzt.

Naturnahe Landwirtschaft bedeutet Klimaschutz.

Im Humusanteil des Bodens ist Kohlenstoff gespeichert. Die in den Böden gebundene Kohlenstoffmenge ist etwa zweimal so groß wie in der Atmosphäre und dreimal groß wie in der Vegetation. Kohlenstoff im Boden zu speichern ist ein kostengünstiges und sofort einsetzbares Verfahren zum Klimaschutz, das keine neuen oder noch unerprobten Technologien erfordert.
In der EU Bodenschutzstrategie wird darauf hingewiesen, dass „Grünland und Wälder in Europa bis zu 100 Mio. Tonnen CO2 jährlich binden und damit Kohlenstoffsenken sind, wogegen Ackerland als Nettoemittent wirkt und zwischen 10 und 40 Mio. Tonnen Kohlenstoff jährlich freisetzt.“ Kohlenstoff entweicht aus den Böden, wenn Grünflächen, bewirtschaftete Forstflächen oder natürliche Ökosysteme in Ackerflächen umgewandelt werden; dieser Prozess kehrt sich langsam um, wenn Ackerflächen wieder in ihren ursprünglichen Zustand übergeführt werden.

Unsere Technologie holen Sie dort ab, wo Sie gerade stehen. Wir erarbeiten mit Ihnen, nach Auswertung einer Bodenanalyse die weitere Vorgehensweise, ohne dass Sie auf Ihr bewährtes System verzichten müssen. Biologische Landwirtschaften optimieren wir, konventionellen Landwirtschaften zeigen wir Wege auf, wie Sie mineralische Düngung und Spritzungen reduzieren können, um somit umweltbewusster und kosteneffizienter arbeiten zu können.


Auch ich möchte etwas für mich und meine Böden tun!